In Kryptos investieren – auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an!

Jeder, der gerne in Kryptos investieren möchte, stellt sich die Frage, wann dafür der richtige Zeitpunkt ist. Kryptowährungen, wie beispielsweise der Bitcoin, unterliegen deutlichen Preisschwankungen, die teilweise sogar stündlich auftreten können. Gerade die Volatilität kann bei allen Arten der Anlage immer für viel Unsicherheit und möglicherweise für verpasste Chancen verantwortlich sein. Unabhängig von diesen Ängsten und Unsicherheiten zeigt der Bitcoin Wallet Test alles Wissenswerte über die besten Wallets. Doch wie findet man nun eigentlich den besten Zeitpunkt für den Kauf von Kryptowährungen?

Eine einfache Grundregel hilft

Der Grundsatz klingt zunächst extrem einfach, allerdings ist die Umsetzung dann doch schon deutlich schwerer. Es heißt, man soll dann kaufen, wenn die Preise niedrig sind und verkaufen, wenn die Preise hoch sind. Da auf dem Kryptomarkt, wie eingangs bereits erwähnt, eine hohe Volatilität herrscht, die dazu führen kann, dass sich die Preise sogar stündlich ändern, ist es nicht ganz so einfach, diesem Grundsatz zu folgen. Daher setzen viele Anleger diesbezüglich auf eine ganz bestimmte Strategie. Sie heißt Durchschnittskosteneffekt. Bekannt ist dies auch unter der Abkürzung DCA (Dollar-Cost Averaging). Hier geht alles darum, die Auswirkungen der Marktvolatilität zu reduzieren. Dies gelingt, indem der Anleger regelmäßig kleine Beträge investiert. Der Durchschnittskosteneffekt bietet sich vor allem bei Anlagen an, bei denen davon ausgegangen werden kann, dass sie langfristig im Wert steigen, obwohl, oder gerade weil sie immer wieder Kursschwankungen unterliegen.

Das ist der Durchschnittskosteneffekt

Bei dem Durchschnittskosteneffekt handelt es sich um eine langfristige Strategie. Hierbei werden kleinere Beträge über einen bestimmten Zeitraum in das gewählte Finanzprodukt eingezahlt. Dabei wird aber nicht auf den jeweiligen Kurs geachtet. Es ist hier möglich, dass sich der Investitionsfahrplan des Durchschnittskosteneffekts im Laufe der Zeit ändert. Abhängig vom persönlichen Anlageziel kann er über mehrere Monate oder auch über mehrere Jahre laufen.

Gerade bei der Investition in Kryptowährungen wie dem Bitcoin ist der Durchschnittskosteneffekt eine beliebte Methode. Allerdings wird er auch in vielen anderen Anlageklasse angewendet. Dies betrifft vorrangig die Anlageklassen, die einer starken Volatilität unterliegen.

Durchschnittskosteneffekt und die Vorteile

Gerade bei der Investition in Kryptos kann der Durchschnittskosteneffekt eine effektive Methode sein. Hier muss nämlich nicht darauf geachtet werden, wann der vermeintlich optimale Zeitpunkt für die Investition gekommen ist. Außerdem läuft man nicht etwa Gefahr, ausgerechnet zu einem Kurshöhepunkt einen Einmalbetrag zu investieren.

Der entscheidende Faktor hier ist, dass ein Betrag für die laufende, also regelmäßige Investition gewählt wird, der auch wirklich zu stemmen ist. Dabei spielt der Preis des eigentlichen Vermögenswerts jedoch keine Rolle. Auf diese Weise hat man dann die reelle Chance, im Laufe der Zeit einen günstigen Durchschnittskaufpreis zu erzielen. Hierbei werden zeitgleich die Auswirkungen von plötzlichen Kursverlusten insgesamt reduziert.

Die Effektivität des Durchschnittskosteneffekts

Der Durchschnittskosteneffekt kann helfen, einen sicheren Markteinstieg zu finden. Zudem kann man von langfristigen Kurssteigerungen profitieren und gleichzeitig lässt sich das Risiko von kurzfristigen Kursrückgängen reduzieren.

Immer dann, wenn man als Anleger davon ausgeht, dass die Preise des Finanzproduktes in Kürze fallen, aber man langfristig davon ausgeht, dass sich die Kurse auch wieder erholen, kann der Durchschnittskosteneffekt genutzt werden.

Anleger investieren mit dem Durchschnittskosteneffekt zu zeitlich verteilten Kursen. Das Ziel dieser Strategie besteht also darin, einen Durchschnittswert aus Kurssteigerungen und -verlusten zu erzielen und gleichzeitig ein bisschen von Kursbewegungen in beide Richtungen zu profitieren.

Die Funktionsweise des Durchschnittskosteneffekts

Bei jeder Strategie hängt der Erfolg trotzdem von den Ereignissen am Markt ab. Für ein besseres Verständnis soll das folgende Beispiel sorgen. Angenommen, ein Anleger hätte seit dem 18. Dezember 2017 wöchentlich 100 US Dollar in den Bitcoin investiert, so würde die Investition bis Januar 2021 16.300 US Dollar betragen. Zum 25. Januar 2021 hätte der Wert des Portfolios ungefähr 65.000 US Dollar. Damit wäre das eine Rendite von rund 300%.

Anders verhält es sich hingegen, wenn man sich für eine Einmaleinlage entschieden hätte, als sich der Kurs auf dem Höchststand befand. Um auf das vorgenannte Beispiel zurückzukommen, so wäre es nun so, dass man den Betrag von 16.300 US Dollar komplett am 18. Dezember 2017 investiert hätte. In diesem Fall hätte man in den ersten zwei Jahren einen Verlust von ungefähr 8.000 US Dollar hinnehmen müssen. Das Portfolio würde sich zwar auch hier wieder erholen, aber hier hätte das Risiko bestanden, wegen der Verluste die Bitcoins eventuell wieder zu verkaufen.

Die Durchschnittskosteneffekt basiert auf der Absicherung. Die potenziellen Gewinne werden auf der einen Seite reduziert und auf der anderen Seite werden mögliche Verluste eingegrenzt. Somit sorgt der Durchschnittskosteneffekt dafür, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das Portfolio durch kurzfristige Kursschwankungen heftige Verluste erleidet, deutlich reduziert wird.

Sicher ist der Durchschnittskosteneffekt nicht die passende Strategie für jeden Anleger. Hier muss wirklich jeder für sich herausfinden, ob es sich um die passende Anlagestrategie handelt. Empfehlenswert ist es aber immer, wenn man einen Finanzexperten zu Rate zieht, der die persönlichen finanziellen Möglichkeiten und die persönliche Risikobereitschaft mit in die Strategie einbezieht.

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