Worauf muss man beim Kauf eines Slow Juicers achten?

Du bist dir sicher: Ein Slow Juicer würde eine gute Figur in deiner Küche abgeben. Nur welches Modell ist die klügste Wahl für dich? Wir haben die besten Tipps und Tricks. Darauf musst du beim Kauf eines Slow Juicers achten.

 

Inhaltsverzeichnis

Slow Juice-Neuling oder Slow Juice-Profi?

Welche Erfahrung hast du bereits mit Slow Juicern gesammelt? Die persönlichen Erfahrungswerte spielen beim Kauf schließlich eine Hauptrolle.

Selbstverständlich sind die Grundfunktionen bei jedem Gerät dieselben. Dennoch verfügt jedes einzelne Modell über Spezialeigenschaften – ob bei Verwendung, Anwendungsbereich, Verarbeitungseffizienz bei den Zutaten oder Pflege und Reinigung, die es dann zu deinem optimalen Slow Juicer Testsieger machen. Gehörst du also zu den Slow Juice-Anfänger, die den Allrounder zum ersten Mal benutzen, dann stell dir vor der Anschaffung diese 7 Fragen.

 

Checkliste Slowjuicer: Der 7-Fragen-Katalog

  • Welche Zutaten soll dein Slow Juicer verarbeiten?
  • Welche Speisen soll er herstellen (Mus, Eis, Sorbet)?
  • Wie oft soll er zum Einsatz kommen (täglich, mehrmals pro Woche, einmal pro Monat)?
  • Für welchen Bereich nutzt du deinen Slow Juicer (privat oder Gewerbe)?
  • Wie viel darf dein Gerät kosten?
  • Welche Lebensdauer wünschst du dir für deinen Slow Juicer?
  • Wo stellst du deinen Slow Juicer auf?

 

Die goldenen 7 Fragen

  1. Welche Zutaten soll dein Slowjuicer verarbeiten?

Fassen wir drei Zutatenarten zusammen, die du mit einem Slow Juicer verarbeiten kannst:

  • weiche Zutaten wie Früchte (z.B. Beeren, Melonen, Pfirsiche, Mandarinen, Orangen, Kiwis, Bananen, Feigen)
  • fasrige Zutaten (z.B. Kräuter, Kohl, Salate)
  • harte Zutaten (z.B. Kartoffeln, Sellerie, Radieschen, Karotten, Nüsse, Gurken, gefrorene Beeren)

Die Faustregel: Ein Slow Juicer zerkleinert seinen Inhalt für gewöhnlich mit weniger als 100 Umdrehungen pro Minute. Je nach Gerät liegt die Umdrehungszahl zwischen 38 und 110 Umdrehungen pro Minute. Und je geringer die Umdrehungszahl, desto weniger Reibung. Und je weniger Reibung, desto höher die Saftqualität. Die Flüssigkeit wird nur geringfügig erhitzt. Umso mehr Vitalstoffe, Vitamine und Enzyme bleiben erhalten. Zudem gelangt nur wenig Sauerstoff in den Saft, was den Oxidationsprozess verzögert und weniger Schaum bildet.

Genauso wichtig wie die Umdrehungszahl ist die Saftausbeute. Sprich: Wie viel Flüssigkeit gewinnt das Gerät aus den Zutaten? Und genau bei dieser Frage kommt die Anzahl und Anordnung der Presswalzen ins Spiel. Modelle mit zwei Presswalzen verarbeiten den Inhalt ausgesprochen präzise – präziser als Modelle mit nur einer Presswalze.

Die Position der Presswalze nimm ebenfalls Einfluss auf die Saftqualität. Erste Wahl für faserige Lebensmittel wie Stangensellerie, Weizengras und Kräutern sind Horizontal-Entsafter. Vertikal-Entsafter hingegen eigenen sich ausgezeichnet für weiche Lebensmittel wie Bananen, Pfirsiche oder Beeren.

  1. Welche Speisen soll er herstellen?

Du willst nur Säfte pressen? Dann reicht dir ein Slow Juicer mit feinem Sieb. Auch Eis, Sorbet, Mus oder Nudeln stehen auf deiner Liste? Dann bietet sich ein Modell mit grobem Sieb an – inklusive Blank Sieb, Pürier Sieb und Pasta-Aufsätze.

  1. Wie oft soll er zum Einsatz kommen?

Vor allem den Reinigungsaufwand solltest du beim Kauf eines Slow Juicers beachten. Benutzt du das Gerät täglich oder mehrmals pro Woche, lohnt sich eine unkomplizierte Pflege. Schließlich variiert die Reinigungsdauer zwischen 4 und 15 Minuten. Informiere dich ebenso über die Beschaffenheit der einzelnen Aufsätze. Stahlaufsätze zum Beispiel sind deutlich stabiler und langlebiger als Silikonaufsätze.

  1. Für welchen Bereich nutzt du deinen Slow Juicer?

Für den gewerblichen Einsatz in Saftbars, Hotels und Restaurants lohnt sich ein Profi-Gerät mit längerer Garantie. Denn ein gutes Gerät nimmt es mühelos mit 20 Kilogramm Obst und Gemüse in der Stunde auf. Das sind 50 Prozent mehr Saftausbeute als bei Einsteiger-Modellen.

  1. Welche Lebensdauer wünschst du dir für deinen Slow Juicer?

Jeder Slow Juicer hat einen USP. Der eine rühmt sich mit seinem günstigen Preis, der andere mit seinem besonders präzisen Pressverfahren. Wieder andere zeichnen sich durch eine besonders lange Lebensdauer und Garantiezeit aus. Wünschst du dir also ein langlebiges Modell, dann entscheidest du dich für Letzteres.

  1. Wie viel darf dein Gerät kosten?

Die Preise für gute Slow Juicer variieren recht stark und hängen vor allem von der Motorstärke, der Füllmenge und der Vielseitigkeit des Gerätes ab. So ist der kompakte Hurom H310A schon für 299€ zu bekommen, während man für den starken und vielseitigen Testsieger, den Hurom 320N schon stolze 599€ investieren muss.

  1. Wo stellst du deinen Slowjuicer auf?

Das ist eine Frage des Platzes. Wie viel gibt deine Küche her? Auf die schmale Küchenzeile gehört am besten ein schmaler Slow Juicer. Auf der großzügigen Kücheninsel hingegen findet auch ein ausladendes Modell Platz. So orientierst du dich beim Kauf insbesondere an den Maßen. Dein Wunschmodell darf ruhig in die Breite gehen? Dann stöbere bei den Horizontal-Entsaftern. Nach oben hin hat deine Küche am meisten Platz übrig? Dann denk über einen Vertikal-Entsafter nach.

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